Darstellung DS - Rückert-Gymnasium Berlin

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Fachbereiche
Der Grundkurs „Darstellendes Spiel“
„Theater machen“ am Rückert-Gymnasium
Stand: Dezember 2016

Vorsitz der Fachkonferenz: Andreas Kling | Unterrichtende Kollegen/Kolleginnen: Annkathrin Amelsberg, Andreas Kling

„Theater machen“ hat am Rückert-Gymnasium eine lange Tradition, zunächst in Arbeitsgemeinschaften, seit einigen Jahren in der Oberstufe als Grundkurs, der auch in die Gesamtwertung für das Abitur eingebracht werden kann.

Aufgrund der großen Nachfrage der letzten Jahre, gibt es für den Kurs ein Auswahlverfahren, dem sich die Interessenten unterziehen müssen. In der Regel ist die Teilnehmerzahl auf maximal 15 Personen beschränkt ist. Vor dem Auswahlverfahren bekommen die Interessenten alle nötigen Informationen über Ablauf und Inhalt.

Im Vorfeld kann sich jeder Interessent vorab schon einmal mit folgenden Punkten befassen:

  • Der Grundkurs DS ist ein verpflichtender, 4-semestriger Kurs.

  • Eine offene Grundhaltung zu diesem Fach muss gegeben sein, denn DS umfasst viel mehr als nur das herkömmliche „Sprechtheater“. Unbedingt notwendige Grundvoraussetzungen sind dabei Interesse an Körperarbeit, Stimmarbeit, mit anderen zusammen zu spielen und Erfahrungen zu sammeln, Interesse an Bühnenarbeit, Gesang, Tanz/Bewegung und Schauspiel, die Einsicht, dass dazu nicht nur Kreativität nötig ist, sondern auch Konzentration, Ausdauer und zupackende Tatkraft. Es geht also nicht darum, sofort an einem Stück zu arbeiten, sondern allmählich ein „Ensemble“ zu bilden, verschiedene Module gemeinsam auszuprobieren und dann schließlich mit den anderen zusammen an einer Produktion zu arbeiten.

  • Eine der wichtigsten Voraussetzungen sind Neugierde, sich auf Neues einzulassen, die Bereitschaft auch vielseitige Dinge auszuprobieren, sprich: die Lust, in einem Ensemble gemeinsam etwas Kreatives zu schaffen.

  • Absolut unerlässlich ist dabei Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft, daher ist regelmäßiges und pünktliches Erscheinen unbedingt notwendig. DS-Teilnehmer zu sein, heißt aber auch selbstständig zu arbeiten, auch an Wochenenden und an zusätzlichen Probentagen, -wochen, also Arbeit über den normalen Unterricht hinaus (z. B. Erstellen von Bühnenbildern, Kostümarbeiten, Programmhefte, Plakaten etc.).

  • Wir erarbeiten uns spielend die verschiedenen theatralischen Mittel (Bewegung, Stimme, Einsatz von Requisiten, Maske und Musik etc.)

  • Neben der darstellenden Tätigkeit im DS-Kurs findet auch die Theorie ihren Platz: Theaterformen, Bühnenbilder, ästhetische Prinzipien, Dramaturgie, Regie etc. (wichtig für Klausuren und im Falle einer Prüfung im Abitur).

  • Die Bewertung erfolgt zu 2/3 über den Allgemeinen Teil (Zuverlässigkeit, Engagement, Mitarbeit, Kritikfähigkeit, Kreativität, Lernfähigkeit, Teamfähigkeit, Begabung) und 1/3 über die Klausur (theoretisch oder spielpraktisch).

  • Die geplanten Aufführungen werden ungefähr zur Zeit des schriftlichen Abiturs liegen (Achtung: erhebliche zusätzliche Belastung!).

  • DS kann als 5. Prüfungskomponente gewählt werden. Die Aufgabentypen können sehr unterschiedlich sein. In jedem Falle werden aber kreative Umsetzungen nach bestimmten ästhetischen bzw. theoretischen Prinzipien und Kriterien eine Rolle spielen.

Fazit: DS sollte nicht aus Verlegenheit gewählt werden, sondern aus Leidenschaft und als bewusste Entscheidung für eine ganz andere Arbeit an der Schule, die aber auch mehr und anderes von Dir abverlangt.

Wir freuen uns auf tolle DS-Kurse und viele kreative Ideen !

Andreas Kling
10825 Berlin    Mettestr. 8    (030) 90 277 71 73
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